Schülerakademie „Klimawelten"

 
Wie gehen wir in Zukunft mit immer knapperen Ressourcen um?
 
Dieser Frage gingen am Mittwoch, den 21.02.24, die Schüler*innen des Wahlpflichtkurses NW im 8. Jahrgang nach. Dazu besuchten sie im Rahmen des Landeswettbewerbs „Schule der Zukunft“ in Begleitung ihrer Lehrkräfte, Denisa May und Johannes Elstner, die Schülerakademie „Klimawelten“ in Hilchenbach. In den drei Workshops Wasser, Sand und Kleidung lernten sie viel Neues und Erstaunliches.
Wasser ist ein lebenswichtiges Gut, das als Trinkwasser Deutschland in guter Qualität zur Verfügung steht. Zudem wird Wasser in großen Mengen für die Produktion von Konsumgütern benötigt. Bei einer Gewässeruntersuchung am Hilchenbacher Stadtbach untersuchten die Schüler*innen die Wasserqualität und die Lebewesen im Wasser. Im Anschluss wurden Handlungsoptionen, um zum Wasserschutz und -sparen beizutragen, erarbeitet und diskutiert.
Sand, ein fossiler und endlicher Rohstoff, ist unverzichtbar für Bauwerke, die digitale Welt, Glas und viele andere Produkte. Die Schüler*innen untersuchten den Anteil von Sand in unserem Leben, dessen begrenzte Verfügbarkeit und Möglichkeiten des Recyclings. So stellten sie eigenen Recyclingbeton her.
Die Herstellung von Kleidung erfordert Ressourcen wie Wasser, Rohstoffe, Land, Energie, Arbeitskraft und Transportmittel. Im Workshop haben die Schüler*innen Kleidungsstücke hinsichtlich ihres Energiebedarfs und CO2-Ausstoßes untersucht und diskutiert, wie wir uns nachhaltig kleiden können. Darauf aufbauend betrachteten sie die Auswirkungen der Textilindustrie entlang der Lieferkette auf Menschen und Ökosysteme und setzten sich mit fairen Arbeitsbedingungen und Preisen auseinander.
Für die Schüler*innen war es ein anstrengender, aber zugleich interessanter Tag, der sie zu neuen Ideen zur Umsetzung eigener Projekte inspirierte.